Ortsgeschichte 1200
Die Gemeinde Tyrlaching war kirchlich und politisch dem Bistum Salzburg unterstellt.
Im Jahre 788: In der „Notitia Arnanis“ werden u. a. die Kirchen in Deorlekingas (Tyrlaching) und Pohkirch (Oberbuch) als bischöfliche Eigenkirchen genannt. Der Name „Deorlekingas“ wird von manchen Historikern ins 7. Jahrhundert gedeutet.
Um das Jahr 900: Verfall der beiden Orte und Kirchen vermutlich durch die Ungarneinfälle.
Im 11. Jahrhundert: Die Sighartinger haben Besitz in Tyrlaching
Im 12. Jahrhundert: Schnitzing war „Amt „ zur Verwaltung der Besitzungen des Salzburger Domkapitels. Dieses Amt wurde später nach Pietling und dann nach Tittmoning verlegt. Frater Opertus erwirbt um 1151 bis 1167 u. a. das Thalleben (Talerhof) in Tyrlaching für das Domkapitel.
Im Jahre 1270: Friedrich von Toerring stiftet sein Gut in Wisenzhart (Wiesenzart) dem Kloster Raitenhaslach.
Im Jahre 1278: Streit zwischen Buch und Feichten über das Pfarrrecht. Der Dechant von Tittmoning und weitere Geistliche entscheiden in der Stiftstaverne zu Tyrlaching zwar für das Pfarrrecht in Buch, aber auf lange Sicht setzt sich doch Feichten durch, denn in einer Ablassurkunde von 1377 erscheint „Peter und Paul“ in Puch als Filialkirche von Feichten.















Sehen Sie hier was sich in unserem Landkreis tut.